ich mag einfach die Domain about.me

Wir erinnern uns alle an die Webseiten, die geklaut von amerikanischen Server auf der linken Seite eine Navigation hatten:

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Daran soll wohl auch der Singlepage-Webdienst about.me erinnern. Habe sie schon vor geraumer Zeit endeckt und bin dort, wie sollte es anders sein mit about.me/calceola registriert. Bisher stand dort immer ein kurzer Text, das habe ich jetzt geändert in einen Lebenslauf. Vielleicht verlinke ich einfach immer dort hin wenn mal einer fragt.

Von dort ist es ein Leichtes auf alle anderen Netzwerke hinzuweisen. Man braucht einen kurzen Text und ein nettes Bild und hat direkt eine about.de Seite.

Vielleicht packe ich ja auch noch eine Telefonnummer drauf, mal sehen.

 

Mit Stefan Albus im Bett

Man lernt ja so durchs Laufen dann doch den einen oder anderen Menschen kennen. Manchmal fragt man sogar danach was der so macht und bei einem gab es als Antwort, das er Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist sei. Dieser Mensch heißt Stefan Albus und tatsächlich hat er ein Buch geschrie  ben, dessen Thema mich interessiert. „Santiago liegt gleich um die Ec ke“ ist ein Buch über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg die ihn von Herne nach Trier geführt hat. Der berühmt-berüchtigte Jakobsweg fängt ja nicht erst in Spanien an, wie sonst wären die Pilger im Mittelalter dort hingelangt, Ryan Air gab es da noch nicht.

Ich habe mir natürlich ein Exemplar mit Widmung besorgt, beim Zoolauf in Duisburg haben wir uns getroffen und zack hatte ich es in der Hand. Da ich meine Kinder bei meiner Ma gelas sen hatte und diese immer interessiert ist an Literatur, habe ich das Buch erst einmal da gelassen. Dadurch kam ich jetzt erst dazu es zu lesen. Wenn man das Buch gelesen hat, lernt man, dass Wandern/Pilgern recht anstrengend sein kann und man danach gern ein Schläfchen anschließt. Ohne dies vorher zu wissen, dachte ich mir es könnte eine gute Bettlektüre für mich sein, daher entschied ich mich Stefan in mein Bett zu lassen. 

So genug der Einleitung, geht jetzt los mit dem Buch.

Auf 230 Seiten nimmt uns Albus mit zu einer 23tägigen Reise von Herne nach Trier. Jeder Tag ein neues Kapitel und jeden Tag neue Erlebnisse und Erkenntnisse. Blumig möch te ich die Sprache beschreiben, wer keine Metaphern und Vergleiche mag, wird dieses Buch schnell weglegen. Zuweilen hat es mich dazu gebracht es beiseite zu legen um dann doch zu schlafen. Nein, es war nicht langweilig aber ständige Vergleiche (zuweilen wunderschöne, manchmal doch weit hergeholt) können den Lesefluss beeinträchtigen.

Natürlich ist dies kein Reiseführer mit Pilgerherbegen-Verzeichnis und Streckenkarten, aber das will es auch nicht sein (hoffe ich). Man lernt, man leidet, man gelangt zu Erkenntnissen. Genau wie der Autor und genau dafür ist das Buch gemacht, zu zeigen was bei einer Pilgerreise im Kopf passiert. Das ist jetzt nicht neu, dazu gibt es schon den ein oder anderen Bestseller, aber mal wieder aus einer ganz anderen Perspektive.

Wer sich auf die Sprache einlässt und gewillt ist durch Deutschland zu wandern/Pilgern findet in dem Buch einige Anregungen. Besonders in den Passagen wo der Autor selbst zu Erkenntnissen gelangt gefällt mir das Buch, weil er die Erkenntnisse nicht als „Weltproblemlösungsformel“ verkauft, sondern als welche die nur ihn wirklich betreffen. Das dürfte das Wesen einer solchen Reise sein, etwas für sich selbst heraus zu finden. Dafür muss man nicht nach Santiago de Compostela, da reicht auch der gedanklich nächste Schritt raus aus der Komfortzone.

Wenn man die Idee hat sich auch mal wieder raus zu bewegen aus den eingetretenen Pfaden, einfach mal etwas Neues wagen möchte, ist das Buch sicher eine Anregung. Wenn man genaue Informationen zum „Camino“ (Amazon, kein Affiliate, mache ich aber mal, glaub ich) erwartet, sollte man sich nach einem anderen Buch umsehen. Ich wurde gut unterhalten, auch wenn mir das Thema schmerzende Füße jetzt nicht so nah geht (und es an einen Camino-Bestseller erinnert).

Nach drei Abenden habe ich dann Stefan wieder von Bett und Nachttisch verbannt, er hat etwas anderem Platz gemacht, dazu nächste Woche.

 

p.s.: Wenn man es jetzt kaufen will, hier der Link zur Bestellseite

 

 

 

Weil mir der Gewinn nicht gefällt, soll ich auch den Wettbewerb nicht mögen - nö

Das Wortmuseum hat zusammen mit Tausche einen Wettbewerb ausgeschrieben:

Kaum eine Sprache ist so reich an treffenden, bildhaften Wörtern wie die deutsche. Am 10. September ist der Tag der deutschen Sprache. Beim diesjährigen Deckelwettbewerb könnt ihr euch nicht nur für die Bewahrung eures liebsten deutschen Wortes engagieren, sondern mit etwas Glück auch eine Tasche samt Deckel mit eben diesem Wort gewinnen. Die Aktion läuft vom 10. September 2011 bis 10. Oktober 2011. Vorschläge könnt ihr unter der E-Mail-Adresse Germanistin@tausche.de einreichen.“

Ich finde die Taschen nicht besonders schön, fand ich schon damals als die Ersten vor gefühlten 10 Jahren auf den Markt kamen. Aber ich gehöre ja auch nicht zur Zielgruppe wie ich auf der Homepage von tausche gemerkt habe.

Was mir aber gefällt ist das sich jemand um vergessene Worte kümmert und vielleicht dazu Beiträgt sie wieder ins Gedächtnis zurück zu holen.

Also alle fleißig mitmachen und schöne alte Worte mailen.

p.s.. gefunden habe ich den Wettbewerb übrigens erst bei texterella und etwas später bei warndorf.Kommunikation

Keine fliegende Unterwäsche, trotz der Tipps der @Redenstrafferin

In der vorletzten Woche habe ich von einem Freund eine Präsentation bekommen zu der ich meine Kritik äußern sollte. Dies habe ich dann gemacht und leider musste ich harte Worte finden. Aber ich konnte einen wirklich guten Tipp geben, mehr noch ich hatte konkrete Hilfe im Haus, nämlich das Buch Reden straffen, statt Zuhörer strafen (Amazon Link, sollte mal über Affiliate nachdenken…) von Katja Kerschgens http://www.kkkom.de/

Mein Freund schaute zunächst etwas verwundert als ich ihm das Buch gab, weil so schlimm fand er seinen Vortrag nicht. Ein Wochenende später hatte er das Buch gelesen, zumindest einen groben Überblick und seine Präsentation überarbeitet. Die nächste Version war offener, fröhlicher, direkter und hatte mehr den Zuhörer im Fokus.

Nach dem Vortrag trafen wir uns wieder und er war hocherfreut wie gut es gelaufen war. Die Zuhörer waren nicht eingeschlafen und sind bei der Sache und seinem Thema geblieben. [In Anlehnung an ein Marky Mark Konzert das ich vor gefühlten 100 Jahren mal beobachten durfte] frug ich ob Unterwäsche nach vorne geflogen kam. Soweit ist es wohl nicht gekommen, viel wichtiger war ihm, das er wieder Spaß am Sprechen vor den Leuten hatte und es auf jeden Fall wiederholen wird.

Das Buch war dazu eine gute Anregung, vieles darin ist nicht neu, aber es mal wieder gesagt zu bekommen hilft bei der Arbeit. Witzig wie so ein kleiner Tweet einen auf die Idee bringt ein Buch zu kaufen mit dem man dann einem Anderen helfen kann (ich glaube das ist dann social in Social Media).

Kauft sonst noch jemand Bücher wegen Empfehlungen im Social Media?

Sherlock oder bekommen die Autoren für sowas Geld

Angeregt durch meine Gattin und verschiedenste Anmerkungen in Sozialen Netzwerken habe ich mir gestern die neue Krimiserie im Ersten angesehen. Darf ich sagen, dass ich mich furchtbar gelangweilt habe? Was für eine üble Geschichte, langweilig erzählt und billig gemacht. Jede Sekunde so vorhersehbar und einfach, trauen uns die Autoren der Serie nicht mehr zu oder verliert die Serie vielleicht durch die Übersetzung?

Aber wenn man Sherlock auf der Suche nach einem Buch aus dem Haus rennen lässt, er zufällig mit einem Touristenpäarchen zusammen stößt, dabei das Buch hinunterfällt, er es in die Hand nimmt und Sekunden später die Erleuchtung hat, danke meine dreijährige Tochter erzählt spannender. Alternativ die Szene mit der neuen Freundin von Watson (den ich mag aber nur weil er glaub ich den Arthur Dent gespielt, wobei der Film auch nichts war, aber das ist eine andere Geschichte) bei der Sie mal eben herausfindet was die Zeichen bedeuten. Sherlock der die ganze Zeit auf das Bild geschaut hat und das nicht gesehen hat (wo ihm doch sonst alles auffällt), und dann ist er unfreundlich zu der Freundin und zack hilft sie.

Liegt es an mir, dass ich mich schon an Tilt Shift Aufnahmen satt gesehen habe? Wenn ich recht erinnere macht selbst die Bahn das in einer Werbung… Dazu dann Kamerafahrten und Einblendungen die an Instagram-Bearbeitung erinnern – unfassbar neuartig und aufregend.

Zum Schluss, der Schluss, ein wenig Bond, ein wenig Mission Impossible und der Tod der Generalin so vorhersehbar wie der Rest – ich denke am nächsten Sonntag kann meine Gattin alleine gucken.

Man sollte versuchen seine Träume zu leben - Wir suchen ein Haus, wer hilft?

Der Nebel liegt noch über den Feldern als ich hinausschaue, es ist früh am Morgen und ganz ruhig. Die Kaffeemaschine habe ich angemacht und der Tisch ist gedeckt, jetzt gehe schon vor dem ersten Kaffee über den Hof in den Stall nach den Pferden zu sehen. Kaum ist die Tür auf kommt mir die Wärme und der typische gute Geruch entgegen, genau wie das Schnaupen, weil man sich dort über die Morgenfütterung freut.

Alles ist gut im Stall und ich kann in die Küche gehen für den ersten Kaffee, allein und in Ruhe. Die Familie schält sich aus den Betten und kommt verschlafen aber fröhlich in die behagliche Wohnküche. Töchterchen gibt mir einen dicken Kuss und setzt sich dann auf Ihren Platz um den warmen Kakao zu genießen. Der Große ist etwas zu spät dran, schlingt noch schnell eine Scheibe Brot runter und ist durch die Tür um den Schulbus zu erwischen. Die Gattin trägt schon Reithose und freut sich auf die Verabredung zum Ausritt. Wir frühstücken zu Dritt als die Nachbarin durch die Küchentür hinein tritt. Schnell noch einen zweiten Kaffee und ab geht es auf die Pferde.

Töchterchen und ich frühstücken noch in Ruhe zu Ende, dann ziehen wir uns an und ich begleite sie in den Kindergarten. Als ich zurückkomme sind die Reiterinnen unterwegs, sie haben den Hund mitgenommen und es herrscht Ruhe im Haus. Tisch abräumen und auf geht es an den Schreibtisch wo die Arbeit wartet.

So oder so ähnlich sollte es bald bei uns am Morgen aussehen, vieles ist auch schon so, was fehlt ist der morgendlich Gang zu den Pferden und das Ausreiten vom Hof aus. Da kommt jetzt der Traum ins Spiel.

Wir suchen einen Hof mit ein paar Pferdeboxen und Weidefläche dabei in ruhiger Lage, gerne bei uns in der Gegend, sprich alles um Lahnstein herum. Wenn wir aber das Traumobjekt im Münsterland sehen oder in Niederbayern oder oder oder, dann können wir uns vorstellen auch dort unseren Traum zu leben.

Für sachdienliche Hinweise bitte Mail an cfb@calceola.de

Wer uns zu unserem Traumhof verhilft, muss sich damit abfinden das wir ihm sehr dankbar sein werden, und wahrscheinlich backe ich mindestens einen Kuchen für ihn.

p.s.: Bisher waren wir in Kördorf, in Frücht, in Bad Ems …

Büchertag mit Redenstraffen, Beton, Bewerbungen, Jakobsweg und ganz wenig Prinzessin

Manchmal gibt es ja so Tage da läuft vieles zusammen und das merkt man erst am Ende des Tages.

Beim ersten Check der Mails bekomme ich die Nachricht, dass „Santiago liegt gleich um die Ecke“ von Stefan Albus nun endlich erschienen ist. Stefan ist ein Lauffreund und schon deshalb werde ich mir ein Exemplar besorgen, ich denke ich bekomme das mit einer Widmung hin.
Nachdem die Kinder im Kindergarten sind und ich meine Besorgungenrunde mache, schaue ich in meinem Lieblingsbuchladen vorbei um nachzuhören wie es meiner Lieblingsbuchhändlerin geht. Die liegt nämlich im Krankenhaus wegen eines blöden Unfalls der ihr im Urlaub passiert ist. Der kleine Laden bleibt aber durch die Angestellte geöffnet. Also wer jetzt gerade ein Buch braucht und eh nach Bad Ems unterwegs ist, geht in die Römerstrasse und kauft bei der Buchhandlung Adam ein bis einhundert Bücher um den Laden in Schwung zu halten. Auf diesem Wege gute Besserung. (BTW, so geht übrigens Reales Leben, während ich im Laden stehe, kommen Leute rein und fragen wie es der Chefin geht. Einfach nur weil sie sich Sorgen machen und nicht weil sie sensationslüstern sind).
Es gibt einen Grund warum ich den Laden so mag, erstens bekomme ich dort recht häufig einen guten Espresso und zweitens sagt man mir unauffällig, dass ich da noch ein bestelltes Buch liegen habe. Wie schön „Reden straffen statt Zuhörer strafen“ von Katja Kerschgens aka @Redenstrafferin. Ich freue mich auf die Lektüre und bin gespannt ob ich da auch eine Widmung bekomme…
Kaum daheim lese ich Mails und das http://www.cascademagazin.de/ schreibt mir, dass ich ein Buch gewonnen habe, natürlich über Beton was sonst. Könnte gut sein, dass ich es nicht behalte sondern einem lieben Menschen, der Bauingenieur und Betonfachmann ist weiter schenke. Das dürfte im Sinne des Magazins sein wobei, ich habe noch nicht ins Buch geschaut, vielleicht bleibt es ja auch hier.

Dann ruft noch meine liebe Schwester an und wir schwätzen so für uns hin, da erzählt sie was von älteren Arbeitnehmern und den Problemen sich eine Position zu besorgen. Dann geht es noch was um die Selbständigkeit und da fällt mir das ich heute auf Facebook was dazu von Svenja Hofert gelesen habe und schicke meine Schwester direkt mal auf die Seite und meiner Schwester gleich mal ein Buch von der Dame.

Also irgendwie reichlich Bücher heute warum auch immer. Das Prinzessinnenbuch das ich als Geburtstagsgeschenk für eine Vierjährige gekauft habe, kam übrigens nicht so an, hätte doch was mit Pferden nehmen sollen.

Kluge Freunde

Ich habe gerade eine Mail von einem guten Freund bekommen und kann es nicht
fassen wie er den Tag perfekt zusammenfasst:


Dann wollte ich eben Winterreifen für den Wagen bestellen, wo doch jetzt die
entsprechende Pflicht doch recht zügig beschlossen wurde. Glücklicherweise
gilt diese aber nur wenn wirklich Schnee, Eis oder so vorhanden ist und
nicht für einen bestimmten Zeitraum. Nur: Es gibt auf die Schnelle so gut wie nichts mehr auf dem Markt. Das
bedeutet aber für die, die ihr Auto nicht wie ich einfach stehen lassen
können, dass sie die Gearschten sind, weil sich von den Experten wieder
keiner die Mühe gemacht hat, mal drüber nachzudenken, ob das so schnell
umgesetzt werden kann.
Und das bei so einem recht einfachen Sachverhalt. Und es macht geradezu Angst in Bezug auf komplexere Angelegenheiten.
Außenpolitik zum Beispiel. Gut, dass Guido Westerwelle eine Pfeife und dass
er nicht Genscher ist, hätte den Amis auch ohne Wikileaks jeder sagen
können. Aber unsere Eliten stellt man sich anders vor.

Aber wenn man für eine Art der Stromversorgung, die Jahrzehnte alt ist,
deren Ressourcen kostenlos sind und die eigentlich immer billiger werden
müsste, ein Fünftel mehr bezahlen soll, wundert man sich eh nicht mehr
wirklich.

Gute Nacht Deutschland

Tante Jutta findet die #RZneu zu grau aber sonst besser

Ich hatte ja schon einen Lobgesang auf die Rheinzeitung abgelassen und
eigentlich wollte ich dann auch schnell was zur neuen Version schreiben, nur
ging das leider nicht früher. Am Montag waren wir mal wieder im Forsthaus
und Tante Jutta dabei. Sie ist eigentlich die Tante meiner Frau aber solche
Bezeichnungen schleichen sich halt ein. Sie dürfte zur ersten Generation der
Leserinnen der Rheinzeitung gehören und wahrscheinlich hat sie auch genau so
lang ein Abo wie es die Zeitung gibt. Die habe ich mal gefragt wie sie die
neue Zeitung findet und da sagt sprudelt sie sofort los. Ja prima man kann
sie viel besser lesen weil da mehr Platz ist und bunter sei sie auch
geworden, das würde der Nachbarin nicht so gut gefallen. Aber man kann, nein
man soll ja anrufen und sagen wenn einem etwas nicht gefällt. Das hat ihr
sehr gefallen.

Mir auch und die veränderte, verbesserte Lesbarkeit. Der Zeitung nicht nur
ein neues Gesicht zu geben, sondern dem Leser auch die Gesichter hinter der
Zeitung zu zeigen ist über die Beilage wunderbar umgesetzt worden. Da ist
Luft in der Zeitung, vielleicht sogar ein neuer Wind und dieser hilft beim
Lesen, ja beschwingt den Leser und das hilft, nicht nur dem Leser, sondern
auch der Zeitung. Sie kommt immer mehr aus einem Guss daher, von Menschen
gemacht die eine gute, eine informative Zeitung machen wollen. Natürlich
findet man darin viel Eigenlob, aber warum auch nicht, es muss nicht allen
gefallen, aber ein Umbau eine Neugestaltung ist allemal besser als zu
verharren.

Es gibt sicher ausreichend Anlass für Kritik, aber das ist ja auch gut so,
wenn es eine Zeitung ohne Ecken und Kanten wäre würden wir in der weichen
Sauce ertrinken. Tante Jutta zum Beispiel findet die Zeitung wird immer
grauer, also vom Druck der Schrift her, was es etwas schwerer macht sie zu
lesen, könnte aber auch an dem nachlassenden Augenlicht liegen.

Ich bin Zufrieden mit der Zeitung, ein Teil des Staubs ist ab und das nicht
nur im Design, auch inhaltlich und von der Schreibe her werden die RZler
immer mutiger, vielleicht hat der Besuch von Sascha Lobo doch etwas
geholfen. Die Redakteure schreiben jetzt wieder mit mehr Herzblut,
wahrscheinlich aber auch weil immer mehr Response von aussen kommt.